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Röm.kath. Pfarre

Kirche


Kirche St. Radegund

Geschichte:
Matzendorf und Hölles sind ab ihrer Entstehung Teil der Mutterpfarre Leobersdorf. Matzendorf wurde 1783 eine eigene Pfarre und Hölles löste sich 1786 von der Pfarre Leobersdorf und ließ sich in Matzendorf einpfarren. Im Matzendorfer Friedhof stand auch das Haidkircherl als Filialkirche von Leobersdorf. 1786 wurde dieses Gotteshaus nach dem Bau der Pfarrkirche entweiht und allmählich abgerissen. Die Pfarrkirche wurde im Folgejahr von Dechant Karl Benedino, Pfarrer von Enzesfeld, zu Ehren der Hl. Radegunde geweiht. 1874 wurde die Kirche eingewölbt. Der Kreuzweg wurde im Jahre 1884 in die Kirche gebracht.


Äußeres:
Das Gotteshaus ist eine barocke Saalkirche mit einer Einturmfassade und zählt zu den Kirchen des josephinischen Stils.

Innenraum:
Der dreijochige Innenraum besitzt ein Kreuzgewölbe und einen Musikchor. Oberhalb der Sakristei befindet sich ein zweiter Chorraum, durch dessen Fenster Hoch-, Volks- und Seitenaltar gesehen werden können. Das Altarblatt wurde 1837 anläßlich des 50-jährigen Bestandes der Kirche von Johann Höfel aus Wien hergestellt und zeigt die Heilige Radegundis im Nonnenkleid und mit der königlichen Krone über dem Haupt dar und wurde 1786 vom Historienmaler Matthäus Mutz dem Älteren aus Baden gemalt. Hochaltar und Seitenaltar stammen aus dem aufgelassenen Karmelitenkloster in Wr. Neustadt. An der Altarwand befinden sich zwei Holzstatuen, die den Hl. Rochus und den Hl. Sebastian darstellen. Hochaltar und Holzstatuen wurden 1975 renoviert. Das Marienbild, eine Kopie nach Carlo Dolce, wurde um 1800 in Wien geweiht und nach Matzendorf gebracht, wo es über dem Seitenaltar befestigt ist.


Kapelle St Kolomann

Die Kapelle in Hölles wurde als kleine Saalkirche mit einer Einturmfassade in den Jahren 1843 bis 1845 errichtet. Die Weihe der Kapelle St. Koloman fand aber erst im Jahre 1927 statt.
©Copyright: GSchra - Mag. Gerhard Schrammel