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18.03.2020 - NÖ. Naturdenkmal "Kuhschellenwiese" blüht  (NEU)


Das vom Amt der NÖ. Landesregierung, Abteilung Naturschutz, erklärte Naturdenkmal in Hölles an der Gemeindegrenze zu Enzesfeld-Lindabrunn präsentiert sich derzeit als Naturjuwel: Tausende Kuhschellen stehen dort in voller Blüte, dazwischen vereinzelt Adonisröschen und Veilchen. Eine Augenweide für alle Naturliebhaber! Aber: Da Kuhschellen und Adonisröschen streng unter Naturschutz stehen, dürfen Sie nicht gepflückt werden.

Wie im November 2019 bereits berichtet, unterstützt die Gemeinde seit 2 Jahren gemeinsam mit dem Verschönerungsverein Hölles und dem Pecherpfad den Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft. Die wunderschöne Trockenrasen-Kuppe in der Ackerlandschaft wurde bereits zweimal vom NÖ. Landschaftspflegeverein unter der Leitung der Biologin Mag. Irene Drozdowski fachgerecht gepflegt.
Im Vorjahr waren erstmals auch freiwillige Helfer der Hölleser Vereine dabei. Gerhold Wöhrer hat sich bereiterklärt, das Mähgut und die entfernten Sträucher abzutransportieren.

„Wenn man diese blühende Naturfläche sieht, weiß man, dass die jährlichen Pflegemaßnahmen zum Erhalt dieser Kulturlandschaft sinnvoll sind“, sagt Pecherpfad-Projektkoordinator Ernst Schagl und hofft, dass auch heuer wieder sich freiwillige Helfer für die Pflege finden:
Termin: Samstag, 31. Oktober, Treffpunkt 9 Uhr beim Marterl in Hölles bei der Ortsausfahrt in Richtung Enzesfeld. Wer will, kann Garten- oder Heckenschere oder einen Rechen mitnehmen.
Auch eine zweite erhaltenswerte Trockenrasenfläche, wo etwas weniger Kuhschellen wachsen, nämlich jene bei den Eisnern in Hölles, werden dabei ebenfalls gepflegt, sind aber (noch) kein Naturdenkmal.

Übrigens: Hier in diesem Bereich wurden vor über 100 Jahren auch Saurier-Knochen, die einzigen Österreichs neben jenen in einem ehemaligen Kohlebergwerk am Fuße der Hohen Wand, gefunden. Sie befinden sich im Paläontologischen Institut in Wien.


Fotocredit(s): Ernst Schagl, Franz Rohrhofer
Text: Ernst Schagl

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