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Weinbau & Buschenschank Weigelhofer

13.09.2017 - Die Pecher beim Pechölbrennen in OÖ  (NEU)

Was für uns in der Thermenregion das jahrhundertealte Handwerk der Pecherei war, war früher für das Mühlviertel in Oberösterreich das Pechölbrennen auf Granitsteinen.
Lokalhistoriker und Pecherpfad-Mitgründer Ernst Schagl erfüllte sich nun einen Jugendtraum: Als er im Alter von 14 Jahren von seinem Großvater Ernest Wöhrer und den Alt-Pecher Bgm. Friedrich Schagl, Matthäus Hoppel und Franz Leitfried das Pechen anlässlich des 650-Jahr-Bestandes von Matzendorf lernen durfte (damals wurden für die Ausstellung in der Volksschule mehrere Pech-Schaubäume benötigt) hat er in einem alten Pecherbuch ein Foto von der Pechölgewinnung in OÖ gesehen und sich gedacht, da muss er einmal hin.
Nun hat es 40 Jahre gedauert und Ernst Schagl hat mit der Leader Region, wo bis 2019 das Projekt "Schwarzföhre 2.0" läuft eine Busfahrt organisiert.
Nach der Besichtigung einer der schönsten handgeschnitzten Lindenholz-Altäre Europas in Kefermarkt ging`s nach Elz zum Frühschoppen. Danach folgte die Fahrt mit dem Pechöl-Express hinaus in den Wald, wo Friedrich Hackl und Christian Leitner schon um 7 Uhr das auf den Granitstein, in dem Abflussrillen eingeritzt sind, aufgeschichtete und mit Reisig und Erde abgedichtete Weißföhrenholz entzündet hatte. "Nach zwei bis drei Stunden fließt das erste schwarze Pechöl ins Glas", sagt Hackl "und es wird bis abends dauern, bis der Vorgang fertig ist". Das Pechöl wurde früher wie unser Baumharz für Heilzwecke für Mensch und Tier verwendet, weil es eine starke desinfizierende Wirkung hat. Zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg kam das Gewerbe (es wurde regelmäßig auf 120 Granitsteine Pechöl gewonnen) zum Erliegen. Und der Dorfverein Elz mit nur 200 Einwohner unter seinem Vzbgm. Hermann Sandner hat im Wald einen vermoosten, alten Brennstein gefunden und die Tradition zu neuem Leben erweckt. Alle 2 Jahre wird beim Dorffest nun Pechöl gewonnen, dass die Besucher für eine kleine Spende erwerben können.
Danach wurde in der Nähe des Pechölsteins auch ein Weißföhren-Pechbaum angepecht.
Begeistert war auch Hobbyimker und Hobbyfotograf Franz Rohrhofer, der sich dieses einmalige Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollte und mit bei der Tagesfahrt dabei war.

Bildinfo v.l.nr.: Vzbgm. Hermann Santner aus Elz, Initiator Ernst Schagl, Projektmanagerin Dipl.Ing. Amina Kristen, Obmann Gerhard Kogler.


Foto(s): zVg
Text: Leader Region Triestingtal

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